Mittelalterliche Folterwerkzeuge

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Über die Veranstaltung

Im Kornkasten und in den 6 Etagen des Turms werden eine große Sammlung von Folterwerkzeugen präsentiert


Die Burg Taufers war auch Schauplatz
von Folter, Strafvollzug und Todesurteilen. Ein eindrucksvoller Gerichtssaal,
ein Kerker und eine Beinspange zeugen von der ehemaligen Aufgabe einer
Gerichtsburg.



Betroffen von der Härte vergangener
Jahrhunderte wollen wir nicht über unsere Vorfahren zu Gerichte sitzen, aber
versuchen, die Motive ihres Handelns zu begreifen.



Um einen Delinquenten verurteilen
zu können, musste die Obrigkeit entweder zwei Tatzeugen namhaft machen oder ein
Geständnis des Tatverdächtigen vorlegen. Da oft nur Letzteres zu erreichen war,
kam dem Verhör (Inquisition) eine wichtige
Bedeutung zu. Nach der Befragung des Angeklagten „in der Güte“, wurden diesem
die Folterwerkzeuge gezeigt, gestand er seine Fehler nicht, so wurde die Tortur
eröffnet: Mit dem Anlegen der Folterwerkzeuge folgte die „peinliche Befragung“
(poena = Strafe), bei der die
Instrumente nötigenfalls zum Einsatz kamen.



Im Heiligen Römischen Reich ist die
Folter zwischen dem 14./15. und dem 18. Jahrhundert überliefert, wobei sie im
16./17. Jahrhundert, insbesondere in den Prozessen gegen Angeklagte der Hexerei,
an Grausamkeit kaum mehr überboten hätte werden können. Im Laufe des 18. und
19. Jahrhunderts wurde die Folter
allgemein geächtet und verboten. Dennoch ist Folter weltweit mittels
psychischer
und physischer Gewalt immer noch gegenwärtig.




redaktionell geprüft

Ausstellungs-Informationen

Vernissage

Begrüßung - Vernissage: Offizielle Eröffnung
Startdatum: 26. April
Uhrzeit: 18.00

Event-Eigenschaften

Wetter

Bei schlechtem Wetter möglich