Mythen der Diktaturen

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Über die Veranstaltung

Kunst in Faschismus und Nationalsozialismus
Die Themenausstellung beschäftigt sich mit den Bildstrategien der autoritären Systeme Europas in der Zwischenkriegszeit. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs, der "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts", kommt Europa nicht zur Ruhe. Nationalistische Tendenzen heizen das Klima auf. Finanzielle Katastrophen spielen die Staaten autoritären Mächten in die Hände. Südtirol wird zu einer Bruchlinie, an der italienisch- faschistische und deutsch- nationalsozialistische Systeme aufeinandertreffen. Anhand von ausgewählten Texten und signifikanten Ikonographien wird der politische Hintergrund aufgezeigt und die nicht ohne Aggression und mit großer Lautstärke vorgetragenen Bildkonzepte erläutert. Eine Ausstellung, die anhand von bildender Kunst die ersten Jahrzehnte Südtirols im Königreich Italien beschreibt, wirtschaftliche Progression, gesellschaftliches Selbstverständnis und den Wettlauf demokratiefeindlicher Kräfte schildert.


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