Sonderausstellung: Friderucus Dux Austriae - der Herzog "mit der leeren Tasche"

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Über die Veranstaltung

Herzog Friedrich IV. von Österreich (1382–1439), benannt „mit der leeren Tasche“, stand nicht arm da. Durch seine Politik förderte er eine prosperierende Entwicklung, die Tirol zu einem der begehrtesten Länder im Herzen Europas machte. Die Ausstellung geht den zentralen Themen im Leben des Habsburgers nach. Beleuchtet wird die Erinnerungskultur, die aus dem Mythos und der Sagenwelt schöpft. Zudem wird von den kriegerischen Ereignissen in Appenzell erzählt, als dem jungen Herzog sein Besitz streitig gemacht wurde. Folgenschwer erwies sich die Schutzfunktion Friedrichs über den Gegenpapst Johannes XXIII., die ihm die Acht des Königs einbrachte und ihn vorübergehend „mit leeren Taschen“ dastehen ließ. Friedrich verlegte seine Residenz von Meran nach Innsbruck, gründete den Hof unter den Bürgern, stellte sich vehement gegen den ihn bekämpfenden Adel. Eine innige Freundschaft verband ihn mit Hans Wilhelm von Mülinen, was sich nicht zuletzt in Verträgen und Bildstiftungen niederschlug. 160 ausgestellte Objekte ermöglichen eine neue Begegnung mit dem Landesfürsten, dessen Politik nachhaltig die Geschicke des Landes prägte und ihn zu einer Symbolfigur eines geeinten Landes macht.

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