Vorträge & Tagungen
Buchvorstellung von Oskar Peterlini: „Wie eigenständig ist Südtirol?"
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Über die Veranstaltung
In Bozen wird das neue Buch von Oskar Peterlini zur Autonomie Südtirols vorgestellt. Die Veranstaltung findet an der Freien Universität Bozen, Universitätsplatz, im Konferenzraum D1.01 im ersten Stock statt.
Es sprechen:
- Prof. Alex Weissensteiner, Rektor der Freien Universität Bozen
- Philipp Achammer, Landesrat für Kultur, Schule und Universität
- Prof. Jörn Dosch, Institut für Internationale Politik, Dekan der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Universität Rostock
- Prof.in Suzanne S. Schüttemeyer, ehemalige Dekanin der Philosophischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg, Herausgeberin der ZParl
- Prof.in Stefania Baroncelli, Freie Universität Bozen – Moderation
- Dr. habil. Oskar Peterlini, PhD, Vertragsprofessor an der Freien Universität Bozen
Das Buch „Wie eigenständig ist Südtirol? Geschichte, Recht und Politik" analysiert die historische, rechtliche und politische Entwicklung der Südtiroler Autonomie. Konflikte zwischen Völkern, Sprachgruppen und Nationalitäten zählen bis heute zu den wichtigsten Ursachen internationaler Spannungen, Kriege und Zwangsmigration – häufig verwurzelt in territorialen Grenzziehungen, die kulturelle und sprachliche Identitäten der betroffenen Bevölkerungen außer Acht ließen. Auch Tirol war von diesem Prozess betroffen: Nach Jahrhunderten gemeinsamer Geschichte und mehr als fünfhundert Jahren der Zugehörigkeit zu Österreich wurde der südliche Landesteil 1919 Italien zugesprochen. Daraus entstand die Südtirolfrage, geprägt vom Faschismus, von Assimilationspolitik und von Jahren der Spannungen.
Mit dem Zweiten Autonomiestatut von 1972 begann eine neue Phase, die den Schutz der sprachlichen Minderheiten sicherte, das Zusammenleben der Sprachgruppen förderte und entscheidend zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Landes beitrug – wodurch das Südtiroler Modell international als Beispiel für die friedliche Lösung ethnischer Konflikte gilt.
Ausgehend von über hundert Jahren Zugehörigkeit Südtirols zu Italien und siebzig Jahren autonomistischer Erfahrung untersucht das Buch die rechtlichen Grundlagen und die konkrete Funktionsweise der Autonomie, beleuchtet ihre Stärken und Grenzen und geht der Frage nach, ob das Südtiroler Modell als Vorbild für andere Minderheiten und Regionen der Welt dienen kann.
Im Anschluss an die Veranstaltung ist ein Umtrunk vorgesehen. Um Anmeldung wird gebeten unter oskar.peterlini@unibz.it oder oskar.peterlini@gmail.com.
Es sprechen:
- Prof. Alex Weissensteiner, Rektor der Freien Universität Bozen
- Philipp Achammer, Landesrat für Kultur, Schule und Universität
- Prof. Jörn Dosch, Institut für Internationale Politik, Dekan der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Universität Rostock
- Prof.in Suzanne S. Schüttemeyer, ehemalige Dekanin der Philosophischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg, Herausgeberin der ZParl
- Prof.in Stefania Baroncelli, Freie Universität Bozen – Moderation
- Dr. habil. Oskar Peterlini, PhD, Vertragsprofessor an der Freien Universität Bozen
Das Buch „Wie eigenständig ist Südtirol? Geschichte, Recht und Politik" analysiert die historische, rechtliche und politische Entwicklung der Südtiroler Autonomie. Konflikte zwischen Völkern, Sprachgruppen und Nationalitäten zählen bis heute zu den wichtigsten Ursachen internationaler Spannungen, Kriege und Zwangsmigration – häufig verwurzelt in territorialen Grenzziehungen, die kulturelle und sprachliche Identitäten der betroffenen Bevölkerungen außer Acht ließen. Auch Tirol war von diesem Prozess betroffen: Nach Jahrhunderten gemeinsamer Geschichte und mehr als fünfhundert Jahren der Zugehörigkeit zu Österreich wurde der südliche Landesteil 1919 Italien zugesprochen. Daraus entstand die Südtirolfrage, geprägt vom Faschismus, von Assimilationspolitik und von Jahren der Spannungen.
Mit dem Zweiten Autonomiestatut von 1972 begann eine neue Phase, die den Schutz der sprachlichen Minderheiten sicherte, das Zusammenleben der Sprachgruppen förderte und entscheidend zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Landes beitrug – wodurch das Südtiroler Modell international als Beispiel für die friedliche Lösung ethnischer Konflikte gilt.
Ausgehend von über hundert Jahren Zugehörigkeit Südtirols zu Italien und siebzig Jahren autonomistischer Erfahrung untersucht das Buch die rechtlichen Grundlagen und die konkrete Funktionsweise der Autonomie, beleuchtet ihre Stärken und Grenzen und geht der Frage nach, ob das Südtiroler Modell als Vorbild für andere Minderheiten und Regionen der Welt dienen kann.
Im Anschluss an die Veranstaltung ist ein Umtrunk vorgesehen. Um Anmeldung wird gebeten unter oskar.peterlini@unibz.it oder oskar.peterlini@gmail.com.
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