Cartel Cubano - 60 anni di grafica rivoluzionaria

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Über die Veranstaltung

Im Palazzo delle Albere wird die Kunst des kubanischen Manifests gezeigt: 60 Jahre revolutionäre Grafik.

"Diese Ausstellung ist eine 60-jährige Reise in die kubanische Grafik, um ihre Ursprünge zu kennen und auch sehr wichtige Geschichten und Charaktere zu entdecken": Mit dieser Vision stellt der Kurator Luigino Bardellotto vom Centro Studi Cartel Cubano in Venedig CARTEL CUBANO vor, revolutionäre Grafiken, die Ausstellung bis zum 24. Februar, die im Palazzo delle Albere in Trento zu sehen ist.

Bardellotto, der Kurator der Ausstellung, unterstreicht, wie es uns ermöglicht, die Kunst des kubanischen Manifests und seiner Schöpfer kennenzulernen, die inmitten unendlicher Schwierigkeiten einen legendären historischen Moment interpretieren konnten und die auch heute noch die Protagonisten und Schöpfer einer einzigartigen kulturellen und politischen Kommunikation sind, die in Form und Inhalt revolutionär ist.

Es ist eine Anthologie der Plakate, die seit einigen Jahrzehnten die Straßen und Gebäude Kubas bedecken oder die über die Zeitschrift Tricontinental of OSPAAAL - Organization of Solidarity of the Peoples of Asia, Africa and Latin America verteilt werden - die Geschichte erzählen und in vier Sprachen, ohne Ruhe und Zensur, über die Konflikte und Belästigungen informieren, die seit mehr als fünfzig Jahren die Länder auf diesen drei Kontinenten geißeln, die nie bereit waren, eine Unterordnung zu wirtschaftlichen und militärischen Mächten zu akzeptieren. Eine Gelegenheit, in direkten Kontakt mit dem Leiden und dem Widerstand der Völker zu treten, und mit einer Solidarität, die sich in einer überbordenden und entwaffnenden konzeptionellen Unmittelbarkeit ausdrückt, unterstützt von der Kraft der Kreativität und Farbe.

Die ausgestellten Poster decken die unterschiedlichsten Bereiche ab: von der internationalistischen politischen Solidarität bis zur Dienstleistungsinformation, von der Tourismusförderung über die Kommunikation von künstlerischen Veranstaltungen bis hin zu Filmplakaten. Diesen Plakaten ist eine eigene Sektion des ICAIC, Instituto Cubano de Arte y Industria Cinematográfica (Cuban Institute of Art and Film Industry), gewidmet, die bereits in Hecho en Cuba, der Ausstellung im Filmmuseum von Turin, die 2016 mehr als sechs Monate lang geöffnet blieb, große Beachtung fand.

Die kubanische Grafikkunst, eine der renommiertesten und originellsten Schulen der Welt, verdankt ihren eigentümlichen Ausdrucksreichtum der Revolution von 1959. In den vergangenen Jahren waren kubanische Plakate eindeutig westlichen Ursprungs, und gerade in der Filmindustrie begann dank der Gründung des ICAIC durch die revolutionäre Regierung seine rasante Entwicklung. Die Filmplakate des ICAIC hatten keine Verbindung zum Film, außer als Quelle idealer Inspiration, und dank der expressiven Freiheit erhielten sie eine einzigartige formale Autonomie, da sie in der Lage waren, Referenzen an die künstlerische Avantgarde zu kombinieren und sich so als wahre Kunstwerke zu präsentieren. Unter diesen Plakaten sind auch die Plakate der in Kuba überarbeiteten italienischen Filme von Interesse. Im Vergleich zu den Originalen wird es leicht sein, die Einfachheit und Klarheit der Sprache zu schätzen, die immer darauf ausgerichtet ist, das Wesen der Botschaft zu erfassen.

Schließlich bietet die Ausstellung auch die Möglichkeit, die Tricks und Geheimnisse dieser besonderen Kunstform zu entdecken, die angesichts des Rohstoffmangels aus der Not eine Tugend gemacht und eine starke kreative Ader befreit hat.



(Hinweis: Dieser Text wurde automatisch übersetzt und kann Grammatikfehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Wir bitten um euer Verständnis.)


redaktionell geprüft

Ausstellungs-Informationen

Durchführung

Kurator: Luigino Bardellotto