Soldaten Reisende Touristen

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Über die Veranstaltung

Südtirol in Bewegung 1850 - 1950

Nichts bringt uns die Vergangenheit eher ins Bewusstsein als die Architektur mit ihrer Beständigkeit, die sich der Vergänglichkeit widersetzt. Wenn die Architektur widersprüchliche Symbole neu dekliniert, wie Palimpseste, also Pergamente, die wieder und wieder überschrieben werden, so offenbart sie uns, wie wir Menschen unsere festgefahrenen Gewohnheiten doch laufend verändern.
Sicher ist: Architektur kann uns die Geschichte erzählen.

Die Geschichte, die wir euch erzählen, spielt zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts und dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Hundert Jahre, geprägt von Ein- und Auswanderung, Deportationen und zwei Weltkriegen, deren Verwüstungen alles übertrafen, was man bis dahin kannte.
Neue Bauten tauchten plötzlich auf: Festungen, Bahnhöfe, Hotels, Schulen, Theater, Villen, soziale Wohnbauten … Ganz Tirol verwandelt sich in eine große Festung, innovative Transportmittel durchqueren die Täler, Reisende kommen von weither, um nun dort zu verweilen, wo bisher niemand zu leben wagte: völlig neue Ereignisse also, oft gewalttätig und konfliktreich, für die es keine einheitliche Erinnerungskultur gibt.

Für geführte Besichtigungen: t. 0471/301751 m. stiftung@arch.bz.it


redaktionell geprüft

Ausstellungs-Informationen

Durchführung

Kurator: Arch. Carlo Azzolini

Vernissage

Begrüßung - Vernissage: Arch. Carlo Calderan
Einführung - Vernissage: Arch. Carlo Azzolini

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