Stadttore von Bruneck

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Architektur, 39031 Bruneck
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Stadttore von Bruneck

Es sind vier an der Zahl: Ursulinentor, Florianitor, Rienztor und Ragentor.
Ursulinentor
Dieses Stadttor führt vom Westen in die Stadtgasse von Bruneck hinein und wird Klostertor oder Unteres Tor genannt. Vor der Erbauung des Ursulinenklosters (1741) befand sich gleich hinter dem Tor der Ballplatz und das Ballhaus, wo die in die Stadt geführten Waren gelagert und gewogen wurden. Der Torturm ist mit verschiedenen Bildern und Wappen verziert. Das bedeutendste davon, wahrscheinlich ein Werk des Malers Hans von Bruneck, wurde bei einer Erweiterung des Torbogens im Jahre 1758 teilweise zerstört.
Florianitor
Dieses Stadttor öffent sich ungefähr auf mittlerer Höhe der Stadtgasse gegen Norden und ermöglichte den Zugang zum "Plarer", der Gegend zwischen dem mit Wasser gefüllten Stadtgraben und der Rienz. Dort standen die Futterhäuser, die jenen Bürgern gehörten, die Landwirtschaft betrieben. Das Tor hat seinen Namen von einer Floriani-Statue, die einst einen Brunnen zierte, der in der Floriani-Gasse stand. "Lucke" oder "Schlipfturm" waren zwei alte Namen für dieses Tor. Das dreiteilige Wappenfresko über dem Tor ist ein Werk des Malers Rudolf Stolz aus Sexten.
Rienztor
Der Verkehr, der durch das Ursulinentor in die Stadtgasse geführt wurde, verließ diese durch das Reinztor in Richtung Zollscheibe, die gegenüber der Spitalkirche am heutigen Kapuzinerplatzh lag. Dort waren die Waren zu verzollen, welche auf der Pustertaler Straße transportiert wurden. Dieses Straßenstück war Teil der Strada d'Alemagna, die von Augsburg nach Venedig führte. Die alten Namen für dieses Tor verweisen auf Orte, die man durch dieses Tor erreichte: Apothekentor, Brückentor, Spitalstor, Tor bei der Fleischpruggen.
Ragentor
Dieses Stadttor verbindet die Altstadt mit Oberragen, das zwar von jeher zur Bruneck gehörte, aber außerhalb der Stadtmauern lag. Es wird auch als Unterrainer Tor beziechnet. Ein Fresko auf der Innenseite des Torturmes stellt den Stadtgründer Bischof Bruno dar und wurde 1922 vom Maler Hans Weber gemalt. Das mit der Jahreszahl 1470 versehene stark verwitterte Fresko daraunter, wird einem Maler aus dem Kreis um Michael Pacher zugeschrieben. Das Fresko an der Außenseite trugt die nicht mehr lesbare Jahreszahl 1388.

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