Abtei Marienberg

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Kirche & Kloster, 39024 Mals
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Über Abtei Marienberg

Das Kloster Marienberg im Vinschgauer Oberland blickt auf eine lange Geschichte zurück und ist für die Menschen im Tal immer noch von Bedeutung.
Von weitem sichtbar präsentiert sich das Kloster Marienberg als weiß getünchter Festungsbau am rechten Talhang des Vinschgaus oberhalb von Burgeis. Eine gut ausgebaute Bergstraße führt zur Abtei hinauf. Dies ist das höchstgelegene Benediktinerkloster Europas.
Seit 2007 befindet sich im Erdgeschoss ein Museum, das Einblick in das Alltagsleben hinter Klostermauern bietet. Kunstwerke aus verschiedenen Epochen, Texte und Filme erläutern die 900-jährige Geschichte in und um Marienberg.
Besonders sehenswert ist die Klosterkirche aus dem späten 12. Jahrhundert, die man durch ein steingerahmtes romanisches Portal betritt. Ihr barockes Aussehen erhielt die Klosterirche in der Zeit zwischen 1643 und 1648.
Entstanden ist Marienberg als eine Stiftung der Edlen von Tarasp im 12. Jahrhundert. Anfang des 17. Jahrhunderts erlebte die Abtei ihre Blütezeit; immer mehr Mönche traten bei. Im Jahre 1807 wurde das Kloster durch die Bayrische Regierung aufgehoben; Kloster, Kirche, Archiv und Bibliothek wurden wertvoller Bestände beraubt.
Bereits 9 Jahre später sorgte Kaiser Franz I. für den Wiederaufbau. Von 1946 bis 1986 wurde in Marienberg auch ein Gymnasium geführt.
Heute zählt das Konvent 11 Mitglieder. Das Kloster nimmt bis auf den heutigen Tag einen hohen Stellenwert ein, war es doch für Jahrhunderte religiöser, kultureller und wirtschaftlicher Bezugspunkt der Menschen im Tal.

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Die Sehenswürdigkeit Abtei Marienberg liegt in Mals.

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