Obergurgler Hüttenrunde
Mehrtagestouren 39013 Moos in PasseierDauer 5,0 Std.
Strecke 46,8 km
Aufstieg 3650 hm
Abstieg 4335 hm
Max. Höhe 3540 m
Obergurgler Hüttenrunde - Beschreibung
Die Hohe Mut ist aber nicht nur Ausflugs- und Wanderziel, sondern gleichzeitig Start für eine außergewöhnliche Rundtour. Auf der fünftägigen Obergurgler Hüttenrunde – sobald die durch Lawinen beschädigte Stettiner Hütte wieder aufgebaut ist, kann die Runde auf sechs Tage verlängert werden – wird der Obergurgler Talschluss im Uhrzeigersinn umrundet. Und das auf einsamen Steigen und Pfaden, häufig sogar im weglosen Gelände. Aufgrund der ausgedehnten Gletscher und der teils anspruchsvollen Überschreitung einiger der bekanntesten und lohnendsten Dreitausender der Ötztaler Alpen eine Tour für geübte Bergsteiger mit entsprechender Erfahrung – oder für ambitionierte Bergwanderer in Begleitung eines Bergführers. Der trägt die Verantwortung, damit man selbst die grandiose Berglandschaft auf Schritt und Tritt genießen kann.
Wegbeschreibung
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Startpunkt
Obergurgl
Etappe 1: Von Obergurgl (1910 m) mit der Gondelbahn auf die Hohe Mut (2640 m). Über den grünen Rücken mit Blick auf Gaisberg- und Rotmoostal erst einmal leicht abwärts, dann auf schönem Steig im leichten Bergauf-Bergab zur markanten Seitenmoräne des Rotmoosferners. Über Schutt auf den Gletscher und über diesen ins Rotmoosjoch. Auf der anderen Seite flach auf den Planferner und zur bereits sichtbaren Zwickauer Hütte (2980 m).
Etappe 2: Von der Zwickauer Hütte auf einem Steig (teilweise gesichert) auf den Hinteren Seelenkogel (3472 m). Abstieg nach Norden und südlich des Mittleren Seelenkogels Richtung Nordwest auf den Seelenferner. Über den Gletscher, weiter unten weglos über Schutt und unterhalb der Moräne in nordwestlicher Richtung (vereinzelt Steinmänner) zu einem Steig. Auf diesem zur Langtalereckhütte.
Etappe 3: Von der Langtalereckhütte auf einem Steig ins Langtal und flach taleinwärts zum Gletscher. Über diesen in den Sattel am Fuß des Ostgrates der Südlichen Hohe Wilde und auf den von der Stettiner Hütte kommenden Steig, der teilweise gesichert auf den Gipfel (3482 m) führt. Über den mit einem Drahtseil gesicherten Verbindungskamm auf den Nordgipfel (3461 m) und Abstieg auf den Gurgler Ferner. Südwestlich des Annakogels vorbei und vor dem Mitterkamm Wechsel auf den Gletscher nordwestlich des Annakogels. Über Firn bzw. Eis, dann über Geröll und schließlich auf einem kleinen Steig zum Hochwildehaus (2866 m).
Etappe 4: Vom Hochwildehaus mit etwas Höhenverlust auf den Gurgler Ferner. Über eine Stufe auf den Kleinleitenferner und hinauf ins Schalfkogeljoch. Entlang des Grates auf den Schalfkogel (3540 m). Vom Gipfelkreuz kurzer Abstieg über einen Firngrat in einen Sattel und Richtung Nordost Abstieg über den Gletscher bis auf rund 3100 Meter Höhe. Im weglosen Gelände oberhalb der Fernerbänke zum Ramolhaus (3006 m).
Etappe 5: Vom Ramolhaus auf Steig zum Ramolferner und in den Sattel zwischen Mittl. und Nördl. Ramolkogel (Anichspitze, 3428 m). Über Geröll und leichte Felsen auf den Gipfel. Auf dem Anstiegsweg zurück zur Hütte und langer Abstieg nach Obergurgl.
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Endpunkt
Obergurgl
Benötigte Ausrüstung
Komplette Gletscherausrüstung, Steigeisen.
Tipp zur Tour
Wer eine imposante Gletscherwelt, einsame Dreitausender und teils wegloses Gelände liebt, der ist auf der Obergurgler Hüttenrunde bestens aufgehoben.
Schwierigkeit
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Schwierigkeit
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Fitness
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Technik
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Erlebnis
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Landschaft
Empfohlene Jahreszeit
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Jan.
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Feb.
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Mrz.
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Apr.
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Mai
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Jun.
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Jul.
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Aug.
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Sep.
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Okt.
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Nov.
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Dez.
Anfahrt
Eigene Anfahrt
Durch das Inntal zur Autobahn-Ausfahrt Ötztal/Haiming und durch das Ötztal nach Obergurgl.
Parkmöglichkeit bei der Talstation der Festkoglbahn.
Öffentliche Verkehrsmittel
Mit der Bahn bis Ötztal-Bahnhof, dann Busverbindung nach Obergurgl.
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